Beteiligung ermöglichen - Beteiligung leben. Partizipation und Soziale Arbeit

 

Tagung für Bildung und Soziales

8./9. September 2011

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Mitdenken und Mitgestalten, Mitwirken und Mitentscheiden sind die zentralen Grundanliegen, welche Soziale Arbeit für ihre Anspruchsgruppen ermöglichen kann, will, soll oder muss. Egal ob der Anspruch eher auf gesetzlichen Anforderungen beruht, auf berufsethischen Überlegungen gründet oder der Ressourcen-optimierung dient: Beteiligungsprozesse bedürfen immer auch fachlicher Konzeptionen und Vorüberlegungen, damit sie nachhaltig sind. Es stellt sich heute die Frage, ob und inwiefern sich Soziale Arbeit auf Leitideen wie Integration, Emanzipation oder Partizipation zurückbesinnen sollte, und ob diese neu definiert werden müssten.


Die Tagung hat zum Ziel, mit Fachpersonen Sozialer Arbeit, mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, mit Behördenmitgliedern wie auch mit Studierenden zu klären, ob


  • die aktuellen Transformationen des Sozialen in den unterschiedlichsten Wirkfeldern Sozialer Arbeit einer übergreifenden Leitidee bedürfen;
  • sich Partizipation als Leitidee anbietet und als solche auch belastbar sind;
  • Partizipation die wesentlichen Herausforderungen adressiert und ob von ihr ein Mehrwert zu erwarten ist;
  • abzuschätzen ist, welche nicht erwünschten Effekte mit einer derartigen Leitidee zu erwarten sind;
  • Alternativen oder Ergänzungen bestehen;
  • die Idee der Partizipation und ihre aktuellen Konzeptionen anschlussfähig sind an andere mögliche Ideen und Initiativen.

In Workshops erhalten die Teilnehmenden Einblick in die theorie- und empiriegestützte Modelle, Konzeptionen und Projekte rund um Partizipationskulturen und -entwicklungen in der Sozialen Arbeit. Das Programm bietet zudem genügend Raum für Gespräche und den Austausch von Erfahrungen.


Informationen und Anmeldung unter www.sozialearbeit.zhaw.ch/partizipation


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