Die neuen Alten - Retter des Sozialen?

Portrait Ruth Gurny


Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines steigenden Reformdrucks auf den Wohlfahrtsstaat geraten in den letzten Jahren die so genannten «Neuen Alten» als Retter des Sozialen in den Blick. Im vorliegenden Band thematisieren Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen das Spannungsverhältnis zwischen dieser Programmatik, den Ressourcen und dem Eigensinn älterer Menschen. Aus multidisziplinärer Perspektive und mit innovativen Ansätzen intensiver Beobachtung und Beschreibung fragen sie danach, ob und unter welchen Bedingungen die sympathische Vorstellung einer freiwilligen Einbindung älterer Menschen in die Lösung sozialer Probleme Wirklichkeit werden kann. Die Beiträge liefern sowohl eine Basis für eine diskursive Entzauberung populärer Annahmen als auch konkrete Vorschläge für eine «Kultur der Langlebigkeit».


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Bibliografische Angaben

Autor/in Buch Kirsten Aner, Fred Karl, Leopold Rosenmayr (Hrsg.)
Autor/in Rezension Ruth Gurny
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Ort Wiesbaden
Erscheinungsjahr 2007
Seitenzahl 219
ISBN-Nr. 978-3-531-15230-1

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