Gleichzeitig - Ungleichzeitig

Stabilitt und Wandel von Vorstellungen ber Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen

Portrait Anna Maria Riedi


Die Vorstellung, dass die Jugend heute hedonistisch, gewaltttig und respektlos und die Kindheit bedrftig und bedroht sei, ist nicht nur eine Folge von realen Gegebenheiten. Die vorliegende Studie zeigt, dass Kindheit und Jugend als rekursive Elemente einer generational organisierten Struktur zu verstehen sind. Durch die Auswertung von pdagogischen, politischen und literaturwissenschaftlichen Aussagen und von 160 Gemlden ber Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen in der Deutschen Schweiz zwischen 1884 und 2000 wurden Vernderungen der Vorstellungen ber Kindheit und Jugend festgestellt und Theorien des gesellschaftlichen und kologischen Wandels gegenbergestellt.
In erster Linie wird danach gefragt, welche Vorstellungen ber Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen in den gesellschaftlichen Debatten zu finden sind; wie sich diese Vorstellungen in Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs oder in Phasen wirtschaftlicher Krisen verndern; wie sich eine Vernderung des Diskurspersonals auf die Vorstellungen ber Kindheit und Jugend auswirkt und welche Folgen solche Vernderungen der Vorstellungen auf die Institutionalisierung von Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen haben.


Band 55 der Reihe Explorationen / Studien zur Erziehungswissenschaft



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Bibliografische Angaben

Autor/in Buch Monika Wicki
Autor/in Rezension Anna Maria Riedi
Verlag Peter Lang
Ort Bern
Erscheinungsjahr 2008
Seitenzahl 390
ISBN-Nr. 978-3-03911-465-8